Berlin-Kopenhagen

Als ich um acht Uhr aufwache schlummert Hendrik noch für einige Zeit. Der campingplatzeigene Biber war nicht zu sehen. Sämtliche Gäste hatten den Platz bereits verlassen, als auch wir uns nach einem guten Schokobrötchenfrühstück auf den Weg Richtung „Stadt im Wald“ bei Vogelsang machen,wo bis 1994 ca. 20000 russische Besatzungsoldaten ihren Dienst verrichteten.
Hochinteressant war,was auch nach 19 Jahren der Verwahrlosung heute noch zu bestaunen ist. Bei den heruntergekommenen Gebäuden wie z.B. Sporthalle, Café, Kindergarten und Wohnblocks, ist unter anderem auch Lenin in Stein gemeisselt zu sehen. Als Krönung und zum Schluss bekommen wir auf Hinweis eines Radlers noch einen Knast übelster Sorte in einem Keller zu sehen.
Da wir unser Gepäck zum größten Teil auf dem CP deponiert hatten fuhren wir auf dem Rückweg zunächst noch einen Lidl für Nachschub an Essen und Getränken an, doch auf dem Weg fällt uns noch eine kleine aber feine Bäckerei auf, wo wir uns mit leckerem Kirschstreußel und Bienenstich stärken. Hier kostet ein Stck. Kuchen noch 1€, und die Tasse Kaffee 0,90 Cent.
Auf unserem weiteren Weg wurde es wie bereit von einem netten Ehepaar vor Lidl bereits angekündigt zunehmend hügeliger,was mir ganz schön zu schaffen machte. Auch trafen wir nun auf den Mecklenburgischen Seenradweg. Weil meine Kräfte schwanden aber auch die Zeit schon fortgeschritten war fuhren wir den CP Gabower See an und verdrückten nach dem Duschen den gekauften Kartoffelsalat und Bouletten – mmmh lecker.
Km 96,30

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