Berlin-Kopenhagen

Entgegen seinen Gepflogenheiten ist Hendrik heute schon um acht Uhr putzmunter. Wir gönnen uns ein kleines Frühstück mit Bananen, Schokobrötchen und Kaffee (ich). Beim Abbau der Zelte werden wirvon Kindern darüber befragt warum wir denn mit dem Fahrrad und nicht mit dem Auto unterwegs sind. Der Vater eines kleinen etwa vierjährigen Jungen meinte zu ihm, daß das Reisen so intensiver sei. Ich denke der Junge hat seinen Vater nicht wirklich verstanden.
Inzwischen simd sowohl Zelte als auch Klamotten getrocknet und gegen 10h30 rollen wir vom CP. Eine sehr anstrengende Etappe mit vielen Steigungen ist zu bewältigen, was mir einmal mehr viel abverlangt. Aber Hendrik ist geduldig. Es sind heute aber nicht nur die Steigungen sondern auch Sand- und Kopfsteinpflasterpisten wie ich sie bereits im letzten Jahr beklagt habe. Hinzu kommt, daß wir von einem gewaltigen Gewitter überrascht werden. In einer Schutzhütte finden wir noch rechtzeitig Platz. Nach etwa einer halben Stunde hatte der starke Regen aufgehört und wir setzten unsere Fahrt fort. Doch schon 10 Minuten später fängt es wieder so gewaltig an zu schütten,daß wir völlig durchnässt erneut eine am Weg liegende Schutzhütte aufsuchen.
Als das Gewitter endlich vorbei war wurde es gleich wieder sehr warm und unsere Klamotten trocken.
Gegen 14h30 überkommt uns ein leichtes Hungergefühl und wir fahren einen Radlerimbiss an. Dort gab es für Hendrik eine Bockwurst mit Brötchen und für mich Sauerfleisch mit Bratkartoffeln und Cola als Energiespender.
Auffällig ist,daß es mir heute wie so oft am dritten Tourtag nicht besonders leichtfällt, so daß ich häufiger mal ein Päuschen einlegen muß. Doch gegen 18h30 erreichen wir Waren an der Müritz aus einer völlig anderen Richtung als im letzten Jahr. Auf der Suche nach einem geeigneten Discounter stehen wir plötzlich vor Rossmann, wo ich Nachschub an Spiritus besorge, und sehe daß es hier günstig 1Liter eiskalte Cola gibt. Ich kaufe zwei Liter und jeder trinkt erstmal einen halben davon. Dabei stellen wir fest, daß wir vor einem thailändischen Imbiss stehen. Hier besorgen wir uns erstmal was (preiswertes) zu futtern. Zum Nachtisch gibt es noch Pflaumenkuchen.
Km 74,23

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