Berlin-Kopenhagen und weiter…14.08.13

Wir erreichten den guten Übernachtungsplatz, und schon begann es heftig zu regnen. Glücklicherweise verfügte dieser Platz u.a. über einen Shelter den man vorne verschließen konnte. Dieses war die erste Nacht, die wir in einem Shelter genächtigt haben. Auch kam erstmals mein neues Seideninlet zum Einsatz welches die Eignungsprüfung bestanden hat, odder lag es am geschlossenen Shelter? Heute morgen entdeckte Hendrik dann das im angrenzenden Gebäude des Besitzers Dusche und Toiletten waren, die wir dann auch ausgiebig nutzten.
Im Anschluss daran erklommen wir erst einmal wieder die Höhe von der wir gekommen waren. Das heisst aber nicht das es nun locker flockig weiter ging, denn eine stark hügelige Landschaft mit dem berüchtigten Gegenwind erwartete uns. Ein am Weg liegendes Bushäuschen rettete uns vor einem kräftigen Regenguss.
Uns fällt immer wieder auf, daß an enorm vielen Häusern „Til Salg“ (zu verkaufen) Schilder angebracht sind. Schon von weitem sahen wir die Brückenpfeiler der Brücke nach Odense, die jedoch mit Fahrrädern nicht befahren werden darf. Das ist äußerst seltsam, wo doch hier bezüglich Fahrradwege etc. vorbildliche Verhältnisse vorherrschen.
Bereit wenige Kilometer vor Korsör hat man daher einen Bahnhof quasi in die Wildnis gebaut, um die Leute von Korsör nach Nyborg zu befördern. Die geschieht per IC und kostete für uns inkl. Fahrräder 300Dkr (44Euro etwa). Für eine 15 minütige Fahrt über die Brücke ein teurer Spaß wie ich meine.
Auf der Insel Odense weht der Wind zwar genauso heftig die Hügel jedoch sind moderater.
In der Stadt Odense angekommen stellen wir fest, daß es sich für diese kleine Insel um eine recht große Stadt handelt, die auch über einen guten Übernachtungsplatz verfügt.
Als wir den Platz befuhren wollte Hendrik es gar nicht glauben, daß dies der richtige Platz sei, denn es ist wie im Paradies. Apfelbäume die voller köstlicher Äpfel hängen und auch einen prall gefüllter Mirabellenbaum gibt es hier. Mirabellen gibt es hier übrigens auch überall am Weg, ernten tut sie kein Mensch. Soeben haben wir köstlich gegessen, es gab Spaghetti Bolognese mit Parmesan.
Morgen liegt unsere letzte Etappe nach Kolding vor uns, von wo Hendrik abends mit dem Citynightline heim fährt, ich werde am Tag darauf mit dem mir bekannten Busunternehmen zunächst nach Hamburg und anschließend den Zug nach hause nehmen, denn es ist speziell nachts empfindlich kalt.
KM 82,11

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2 Kommentare zu Berlin-Kopenhagen und weiter…14.08.13

  1. Jürgen sagt:

    Hallo Jochen Sigrid ist heute nach Hamburg per ICE um einen Reisebus zu übernehmen nach Düsseldorf.
    Euch beiden auch eine gute Heimreise freu mich schon auf Bilder

    Gruss Jürgen

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