ALPENTOUR die 4. Tag 13

Wie vermutet, hab ich in dieser Nacht kein Auge zu gemacht, und wecke pünktlich um 05:00h meine Freunde durch wackeln am Zeltgestänge, vernehme ein leises mmmh, bevor der Reißverschluss aufgeht.

Es ist kein Geräusch vernehmbar, unsere Räder sind fertig gepackt, und erst auf der Straße begrüßen wir uns, und ich bringe das Navi an.

So rollen wir bereits vor 06:00h über Macesine und Bardolino in Richtung Verona.

Viele RR-Fahrer -hunderte- kamen uns entgegen, winkten und jubelten uns lautstark zu, es handelte sich wohl um eine Veranstaltung.

Bei einer Kaffeebar kehrten wir ein und gönnten uns einen Latte Macciato und ein Croissant.

Was mich erstaunte, war, dass es auf dem Weg nach Verona doch einige Hm zu bewältigen waren. In einem Vorort suchten wir noch eine Tankstelle auf, nicht zuletzt auch wegen der Toilette.

Hier beschrieb man uns den direkten Weg nach Verona der auf einem gut ausgebauten Radweg verlief.

Verona hat einen großen Bahnhof, wo sich sehr viele Reisende auch mit vielen Fahrrädern versammelt hatten. Dem Rat der netten Mitarbeiterin unseres CP’s folgend, suchten Petra und ich nach dem Schalter der DB (hier sollen die Tickets ca. 20€ billiger sein, stimmt) während Ferdi auf unsere Räder achtete.

Die Mitarbeiterin sprach recht gut deutsch, teilte uns aber mit, dass es mit unseren Rädern für den von uns favorisierten Zug nichts wird, vor morgen oder übermorgen, der Andrang war groß.

Aber sie hatte eine Alternative, über Brennero (10 Fahrräder-frühzeitig da sein) mit der italienischen Bahn, weiter mit der ÖBB über Innsbruck, Kufstein (umsteigen), Rosenheim (umsteigen) nach München zu fahren, Ankunft in München 21:15h.

Petra und Ferdi erreichten hier ihren Zug nach Donauwörth um 22:00h, ein alkoholfreies Weizen zum Abschied ging aber noch. 🙂

Das heißt mein für 20:30h gebuchter Fernbus ist weg, nächste Möglichkeit 23:20h, Ankunft Düsseldorf Sonntag 09:10h.

Negativ wirkte sich aus, dass wenn man mit Fahrrad Fernbus fährt, steigt man quasi als letzter ein, wenn das Rad am Bus hängt und bekommt gerade noch den Platz der frei ist, in meinem Fall vor der Toilette, wenig Platz und Gestank vom Feinsten, ekelhaft 🙁

Trotzdem bin ich zwar erschöpft, aber gut zu Hause gelandet, nächste Woche geht’s weiter 🙂

76,43 km

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