Oder Neisse Radweg Tag 6

Nach einer kalten Nacht (für Hendrik) auf dem Campingplatz in Löcknitz fahren wir zunächst einmal zum Einkauf zu diesem komischen Nettoladen mit Hund im Emblem und sorgen für Nachschub.

Der Radweg ist nun ein ständiges auf- und ab, man merkt dass man in Mecklenburg Vorpommern ist, da die Qualität des Weges eher dürftig ist (Sand, Kopfsteinpflaster usw.).

In einem Bushäuschen verzehrten wir unsere an Bord befindlichen Weintrauben und hatten den Eindruck in der wahrhaftigen „ehemaligen“ zu sein.

Einmal überholten wir noch unseren Zeltnachbarn mit dem selbstgebauten Kettcar-VW-Bus.

In Ueckermünde kamen wir rein zufällig an der mir sehr gut bekannten Strandhalle (dort hatte ich längere Zeit gearbeitet) vorbei. Hier hat sich z.T. einiges zum Guten verändert. Unter anderem Kioske etc. Dort aßen wir eine angebotene Erbsensuppe, die mit Erbsensuppe eigentlich wenig zu tun hatte. Das perverseste daran war die Menge an Bohnenkraut.

Hinter Ueckermünde fuhren wir dann durch das mir bekannte Moorgebiet, wo uns der erste wirklich Regenschauer der Fahrt überraschte. Von meiner Bodenplane umhüllt aßen wir Kirschen bis der Regen aufhörte.

Dieser Weg führt direkt zur Fähre nach Usedom in Kamp. Da es bereits 17h40 war hatte der Fährmann seinen Betrieb bereits eingestellt. Es war jedoch möglich direkt dort sein Zelt aufzubauen und zu übernachten.

Zunächst waren wir noch alleine, im Verlaufe des Abends kam doch noch Christine aus Berlin und die polnische Familie aus Breslau, die wir bereits in Löcknitz kennen gelernt hatten hinzu.

Wir verbrachten einen lauschigen Abend am Lagerfeuer, sehr gemütlich aber auch kühl und windig.

Km 84,47

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