…wie alles begann,

…oder meine erste (Mosel) Rad-Tour.
Nachdem ich heute meine fast tägliche Runde von 37,67 km bei Regen absolviert, die fantastischen Muscheln -wie bei „Benders Marie“-die ich auf dem Weg von meinem Fischhändler mitgebracht, und in dem heute früh zubereiteten Sud gekocht und verspeist habe, habe ich mir vorgenommen, Euch ein wenig über mich zu erzählen, denn der Regen prasselt schon wieder gegen mein Fenster.
Sorry, aber zunächst muss ich dazu etwas ausholen und aus dem so genannten „Nähkästchen“ plaudern, denn ich habe gestern durch Zufall ein paar Aufzeichnungen gefunden.
Nach einem nur von Arbeit, Hektik und Stress geprägten Leben auf der Überholspur, immer auf der Jagd nach Geld, mit Dollarzeichen in den Augen und drei gescheiterten Ehen setze ich mich Anf. 1996 nach Mallorca ab um meine Ruhe zu haben.
Die bekam mir nicht wirklich lange und ich eröffne -wie kann es anders sein- ein kleines aber feines Restaurant in einer nicht guten Lage in Paguera.
Gemeinsam mit meinem Schweizer Koch Marc bekomme ich aber den „Laden“ u.a. mit Radiowerbung „zum Laufen“. Wirklich reich werden kann man hier zwar nicht, aber es reicht zum Leben und man ist beschäftigt.
Alles läuft soweit gut, nur meine Mutter macht mir Sorgen, Sie kränkelt immer mehr, muss häufiger ins KH, ich muss mich um Sie kümmern.
Da Sie eine Wahnsinnsangst vor Alten-und Pflegeheimen hatte, hatte ich Ihr bereits Jahre zuvor versprochen, dass Sie dort nie hinein müsse.
So gebe ich also auf Mallorca alles auf und kehre 2000 in meine Geburtsstadt und immer noch Wohnort meiner Mama nach Wuppertal zurück um Sie zu pflegen.
Weil bzgl. Ihres Gesundheitszustands Eile geboten war bezog ich zunächst ein kleines Appartement, um jeden Morgen mit dem Bus zu meiner Mutter zu fahren, 1 Jahr später zog die direkte Nachbarin meiner Mutter aus, und ich dort ein.
Auch wenn es ein 24 Std. Job und für einen Mann nicht einfach ist, ich hab´s gern getan und würde es immer wieder tun, immerhin konnte ich Ihr so eine Menge zurückgeben, denn Sie hatte auch für mich viel getan.
Der einzige „Luxus“ den ich mir im Sommer 2003 gegönnt habe, war ein Fahrrad von Aldi, mit dem ich dann täglich nachmittags 2-3 Std. im sehr bergigen Wuppertaler Umland unterwegs war.
Nachdem meine Mutter Ende 2003 verstorben war, und im Sommer 2004 mein Rad aus dem verschlossenen Keller gestohlen wurde, stellte mir die Frage „tue ich mir das nochmal an, diese Berge“ zu fahren? Nein!
Nun saß ich hier mit meinen 61 Jahren und blies Trübsal, aber zum Glück nicht lange, von meiner Krankheit war noch nichts bekannt, so begab mich auf Jobsuche und fand einen 400 € Bürojob auf der Steinstraße in Düsseldorf. Auf meinem Weg vom Hbf. zum Büro und zurück kam ich nun täglich an einem großen Fahrradladen vorbei und wurde von zum Teil tollen aber auch sehr teuren Fahrrädern angelacht die ich mir zu der Zeit nicht leisten konnte.
In meiner Freizeit baute ich PC´s, die ich über Ebay mit mäßigem Erfolg verkaufte, aber durch die Tatsache, dass ich Gewerbetreibender war, hatte ich auch einen Metro-Ausweis. Bei einem Einkauf dort sah ich eines Tages Ende August 2005 ein optisch tolles Fahrrad zum Preis von 139 € + MwSt. machte eine Probefahrt und kaufte es, schließlich stand Urlaub an. Am nächsten Tag kaufte ich als Tourenradler völliger Newbie in dem Fahrradladen auf der Steinstrasse teure Gepäckträgertaschen, wurde aber nicht gut beraten, denn die Dinger sind nicht wasserdicht, trotzdem fahre ich sie noch immer.
Weil ich mein Eigentum schon immer gepflegt habe, sieht das Rad auch wenn es heute als Alltagsrad dient und mir auf 5 längeren Radreisen gute Dienste u.a. nach Wien geleistet hat, nach immerhin 20.000km noch immer wie neu aus.
Bei Galeria Kaufhof in der Sportabteilung gibt’s eine Radlerhose und Shirt. Am Abend fuhr ich mit einer Bekannten zur Metro um das Rad abzuholen, der Lenker stand wieder quer und um es in Ihr Auto zu bekommen machte ich das Vorderrad ab, kaufte noch ein Multitool, Schloss, Tacho und Ersatzschlauch. Ohne auch nur noch einen cm zu fahren, trug ich das Rad in meine Wohnung, Vorderrad rein, Lenker gerade gestellt, alle Schrauben geprüft und Tacho montiert.
Dann hab ich die Taschen und einen Rucksack gepackt, am nächsten Morgen ging ja mein Zug nach Trier. Von meiner Wohnung zum Bahnhof, eine sehr abschüssige Strecke von ca. 2 km klappte prima, die Bremsen funktionierten, alles war in Ordnung.

1.Tag, Freitag 02.09.2005
08:11 h Abfahrt des Regional Express von Wuppertal-Oberbarmen über Köln nach Trier.
12:09 h Ankunft in Trier, nach kurzem Verfahren, einem Cappuccino und Erkundigung, habe ich den Moselradweg gefunden und kann in die Pedale treten, es macht richtig Spaß, bei diesem schönen Wetter.
13:30 h Anruf von meinem Kollegen Arndt, der sich nach meinem Befinden erkundigt, 11km waren gefahren, und mir geht’s noch richtig gut.
Danach passiere ich den malerischen und idyllischen Ort Pfalzel und ärgere mich, dass ich keine Digicam dabei habe. Gelegentlich lege ich eine kleine Rast zum Trinken und einer Zigarette ein, zu der Zeit hatte ich dieses Laster leider noch.
Ich rolle in Mehring, ein Ort der mir bekannt vorkommt ein und trinke in einem Cafe´ Kaffee und gönne mir ein leckeres Stück hausgebackenen Kuchen.
Hier ist dieses WE Weinfest, wie vor einigen Jahren als ich hier mit meiner Ex-Freundin und meinem Freund und Kollegen Peter war.
Weiter geht’s bis Trittenheim, wo ich gegen 19:00 h mit 47 km auf der Uhr ankam und bei der Straußwirtschaft und Winzer Clüsserath ein Zimmer mit Frühstück für € 28,– bekam und auch noch ein gutbürgerliches Abendessen zu mir nehme.
Sehr bald jedoch stelle ich fest, dass ich bei der Wahl der Unterwäsche wohl einen Fehler gemacht hatte, denn durch die Nähte der Unterhose wurde meine Haut am Hinterteil wund gescheuert.

2.Tag, Samstag 03.09.05
08:30 h Frühstück, 09:30h weiter geht´s bei tollem Herbstwetter, mit Sonnenschein und nicht zu warm über Neumagen-Dhron, Piesport, Minheim und Wintrich nach Bernkastel-Kues, auch hier ist ein großes Weinfest und die Hölle los, deshalb wurde der Radweg auf einen ganz schmalen Fußweg an die Mosel bis nach Zeltingen verlegt, es hat nicht viel gefehlt und ich wäre durch angetrunkene und unvorsichtige Fußgänger komplett in der Mosel gelandet.
Hier in Zeltingen nehme ich mir ein sehr gutes Hotel, hotel-winzerverein.de denn nach nur 38 gefahrenen Kilometern brennt mir der Po gewaltig, ich bin einfach zu untrainiert und ohne Vorbereitung unterwegs.
Aber ich habe in meinem kleinen Zimmer, das eigentlich für Busfahrer die die Gäste hierher karren gedacht ist, einen Fernseher und kann Fußball (ein wichtiges Spiel vor der WM) gucken für € 40,– mit Frühstück.
Leider gibt es bisher nirgendwo einen so genannten HotSpot, d.h. ich komme nicht ins Internet.
Während ich auf der Terrasse zu Abend esse, fahren drei schöne Oldtimer vor, die auch in der großen Garage in der mein Rad steht eingestellt werden.

3.Tag, Sonntag 04.09.05
10:00 h nach einem ausgiebigen Frühstück (3 Brötchen) geht´s nachdem sich die Oldtimer als Replicas entpuppt haben, zunächst zur Sparkasse, wo sich herausstellte, dass der Service um Geld zu ziehen nicht zur Verfügung steht, vorbei an Kröv über Traben-Trarbach, Enkirch nach Zell, eine wunderschöne Stadt, wo ich auch schon gearbeitet habe. Irgendwie hab ich eine Affinität zu Mosel und Rhein muss ich feststellen.
Vorbei am Gästehaus des Weingutes der Fam. Thiesen (wie auch der Wein zu empfehlen) in Alf, wo ich bereits Anfang der 80er Jahre als das Gut mich bzw. meine Gastronomie Betriebe in Hamburg belieferte mit meiner 2. Ehefrau Regina und meiner Stieftochter Kiki Urlaub gemacht habe, und auch mit meiner Ex-Freundin schon genächtigt habe.
Gegen 18:00 erreiche ich nach 48km „St.Aldegund“, wo man mir in den Gasthöfen kein Zimmer für eine Nacht vermieten will (unverschämt), aber ich treffe eine sehr nette Frau, die Ihren Weinladen für mich dicht, und mir im Haus Ihrer Eltern ein schönes Zimmer mit TV fertig macht (ich will ja das Duell Merkel ./. Schröder sehen um politisch auf dem Laufenden zu sein).
Nachdem ich beim Italiener um die Ecke eine Pizza gegessen und eine Schneider-Weisse getrunken hatte, rief auf dem Heimweg Arndt an, der im Internet recherchiert hatte, dass die Enkelin, also die Tochter Janine der netten Frau Gebietsweinkönigin des Mosel-Saar-Ruwer Gebiets war und über 200 Auftritte in ganz Deutschland und sogar in Japan hatte. Ich nächtige also quasi in einem „Königshaus“.
Wer das TV-Duell gewonnen hat vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich bin eingeschlafen.
Km 48

4.Tag, Montag 05.09.05
08:30 h gefrühstückt, und weiter geht die Reise, über Edingen, Eller, vorbei am schönen Beilstein nach Cochem, wo ich bei der Post auch Geld und auf einer Tankstelle endlich nach 3 Tagen Roth Händle zu rauchen bekam. Kurz mit Arndt telefoniert und weiter über Klotten, hier machte ich als Jugendlicher, ich glaube ich war 15 oder 16 J. mit meinem Cousin Wolfgang (sein älterer Bruder hat ein Mädchen aus Klotten geheiratet, daher diese Verbindung) meine ersten Ferien im Zelt.
Zum Essen mussten wir mit der Fähre nach Klotten, der Zeltplatz war gegenüber des Ortes, eines abends kamen wir zu spät, der Fährmann war weg und wir mussten hinüber schwimmen, allerdings hatte die Mosel zu der Zeit noch Strömung, mit der auch die Fähre am Seil hängend angetrieben wurde weil noch nicht aufgestaut, heute hat sie einen Motor.
Als ich wieder zu Hause war erzählte ich ihm davon, und er meinte das es von mir sehr mutig sei, in meinem Alter solches zu unternehmen, da frage ich mich, was ist daran mutig, wenn man bei Bedarf von den meisten Orten mit dem Regio nach Hause fahren kann.
Hier habe ich Kaffee getrunken und ein Stück Schwarzwälder Kirsch vernascht, anschließend habe ich mich mit der Fähre kurz an den alten wilden Zeltplatz übersetzen lassen.
Dann ging´s weiter auch immer wieder mal durch die Weinberge, mal links, mal rechts der Mosel über Treis-Karden bis Burgen.
Ich war ziemlich kaputt, es war 18:00h und ich fand ein Zimmer im Hotel garni „Zehnthof“ für € 30,– . Gleich nebenan, nach einer ausgiebigen Dusche habe ich mir beim Italiener „Gambas“ gegönnt, danach noch ein Cappuccino und ab in die Falle, vorher aber noch Reisebericht schreiben. Ich befinde mich nach den 49,5 Km heute und gesamt 183 km noch ca. 30 km vor Koblenz.
Heute war es sehr heiß, nach Auskunft der Wirtin 35°.
Km 49,5

5.Tag, Dienstag 06.09.05

08:30 h nach einem nicht sonderlichen Frühstück geht die Reise weiter über Brodenbach, wo ich mir in der Apotheke Salbe für meinen geschundenen Po und eine kleine Flasche „Ladival“ Sonnenmilch für stolze € 10,40 kaufe, mit der m.E. sauteuren Milch gehe ich so sparsam, ja geradezu ehrfürchtig um, dass ich trotzdem nen Sonnenbrand typisch für Radler bekomme.
Weiter geht´s über Alken und Oberfell nach Kobern-Gondorf, hier ist richtig was los, denn der SWR hat an etlichen Stellen Ü-Wagen stehen, vorbei am Traumhotel Moselland EDÖ (hierher fuhren vor Jahren so genannte Tanzzüge, ähnlich wie zum Sauerlandstern) wo ich genau wie in Winningen wohin ich umgeleitet wurde schon gearbeitet habe, nach Koblenz. Auf der Fahrt über die Eisenbahnbrücke mit einer schmalen Spur für Fußgänger zum „Deutschen Eck“ mit dem Kaiser Wilhelm Denkmal kam ich am Weindorf vorbei, auch hier war ich schon geschäftlich im Einsatz.
Von hier oben hat man einen tollen Blick, da liegt er in seinem Bett, der alte Vater Rhein. Dann ging´s über die Pfaffendorfer Brücke zum Stadtteil Pfaffendorf und über Ehrenbreitstein, Vallendar nach Bendorf wo ich meine Kletterkünste durch eine Umleitung unter Beweis stellen musste. Dafür gab´s als Belohnung in Bendorf einen Capuccino und ein Spaghetti-Eis.
Manch Einer wird denken warum die rechte Rheinseite, ich hab ein Ziel, denn weiter ging´s zu dem mir seit langem bekannten Etablissement, wo mich Ewa, die in Wirklichkeit Roslana heißt nach einer ausgiebigen Dusche schön massiert. Nett war´s!!!
Schön entspannt ging´s weiter, d.h. zurück zur Raiffeisenbrücke um auf die linke Rheinseite zu kommen. Als mich dann Arndt anrief, legte ich gerade ein kleines Päuschen ein, fuhr dann weiter nach Weißenthurm, wo ich im Rhein-Hotel ein Zimmer bekam.
Aber man merkt, hier am Rhein ist alles erheblich teurer, denn das nicht besondere Zimmer kostet € 47,–. Nach einer ausgiebigen Dusche und gefahrenen 60,7km gehe ich jetzt lecker essen.
Km 60,7

6.Tag, Mittwoch 07.09.05
09:30 h nach einem mittelmäßigen Frühstück geht´s mit gut eingecremtem Po weiter, über Andernach, Bad Breisig (hier trank ich Kaffee und sah die „Rhein-Energie“, dass Superschiff von dem Benedetto in Köln sprach) nach Remagen, wo die Brücke nicht mehr steht (dafür ein Museum), vorbei am Rolandsbogen und Rolandseck, geg. Königswinter und ein wunderschöner Blick auf Königswinter, Drachenfels und Drachenburg.
Weiter geht´s über Bonn, wo ich schon recht kaputt war aber kein Zimmer fand, und mir der alte Udo Jürgens Song
Es wird Nacht señorita
und ich hab kein Quartier,
nimm mich mit in Dein Häuschen
ich will auch nichts von Dir
etwas Liebe vielleicht
ich bin müde vom Wandern
und ich küss außerdem
nicht so schlecht wie die andern
la la la ……………………..

Es wird Nacht señorita
und ich hab kein Quartier,
nimm mich mit in Dein Bettchen
ich will auch nichts von Dir
etwas Liebe vielleicht
ich bin müde vom Wandern
und ich bin außerdem
nicht so schlecht wie die andern la la la ……………..
(die jüngeren werden das gar nicht mehr kennen und sich über so nen Text schlapp lachen)
bis Wesseling nicht mehr aus dem Kopf ging. Hier bekam ich mit Glück ein Zimmer, und es war höchste Zeit, denn Po und Beine wollten nach 66,3 km einfach nicht mehr. Insgesamt sind nun exakt 310 km zurückgelegt bei tägl. sehr gutem, heißen Wetter. Der heutige Tag hat die eindrucksvollsten Eindrücke bzgl. Der Sehenswürdigkeiten bei mir hinterlassen, denn obwohl ich überall schon häufig mit Auto und beruflich war, habe ich im Prinzip nichts gesehen, das geht eben nur per Rad. Ich denke auf dieser Tour hab ich mir das berühmte Radreise-Virus eingefangen, Wowi würde sagen „und das ist auch gut so“.
Nachdem ich mir gerade noch ein ½ Hähnchen einverleibt habe, werde ich jetzt Fußball gucken.
Der kommende Weltmeister 🙂 ./. Südafrika.
Km 66,3

7.Tag, Mittwoch 08.09.05
Heute bin ich früh aufgestanden und genieße ein gutes Frühstück vom Buffet. Schließlich muss ich gut gestärkt in den Tag gehen, denn der geneigte Leser weiß, dass sich diese Tour heute ihrem Ende neigt, das soll per Rad in Düsseldorf im Büro sein.
Immer den Rhein entlang, mit einigen Umfahrungen erreiche ich Köln und muss mich durch die Mengen an Touri´s kämpfen, die man hier mit Bussen täglich ankarrt. Vorbei an der Bastei nimmt das Fahren wieder normale Formen an und die Ford Werke tauchen auf und ich fahre mitten durch die nicht enden wollenden Fabrikgebäude, wirklich nicht schön.
Aber irgendwann bin ich durch und gönne mir in einer Gaststätte an der Fähre Langel-Hitdorf ein Kännchen Kaffee + Kuchen, um danach auf einem wieder nicht enden wollenden Damm, vorbei an Dormagen durch Campingplätze nach Stürzelberg zu kommen.
Weil ich auch auf dieser Tour schon ohne Karte unterwegs bin, frage ich nach dem Weg. Die Auskunft dieser Leute, die sich vermutlich selbst nicht auskannten weil sie dieses Kaff noch nie verlassen haben läßt mich mitten in Neuss landen. Hier ist aber auch jetzt bei mir die Luft raus und ich gönne mir beim Italiener einen großen Eisbecher + Cappuccino.
Ich fahre zum Bahnhof, löse ein Ticket und mache zum ersten mal Bekanntschaft mit einer Fahrrinne neben der Treppe, wo ich mein Rad hochwuchten musste. Aber es hat alles geklappt und ich erreiche mein Zuhause.
Nach heutigem Kenntnisstand hätte ich den Rhein über die Fleher Brücke neben der BAB 46 überquert und meine Kollegen noch im Büro wie versprochen besuchen können. Denn die empfanden diese Tour –wie ich- als großartige Leistung, doch gemessen an dem was ich heute mit nur noch 60% Lungenvolumen fahre, war das alles Kindergarten im wahrsten Sinne des Wortes.
Km ca. 100
Da ich ohne Cam unterwegs war, gibt es leider keine Fotos 🙁

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.