Drauradweg mit Ferdi & Luis Tag 1

Mein Fernbus startet pünktlich um 22:45h am Worringer Platz in Düsseldorf.

Ich hatte mir gleich einen guten Tischplatz am Fenster reserviert, doch die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn als mein Gepäck und Rad verstaut waren, hatte sich „Familie Popolski“ (2 dicke Frauen und ein Mann dazugesellt.

Aus war’s mit der Gemütlichkeit, Enge war angesagt. Sie fuhren zu meinem Glück nur bis Mannheim, danach konnte ich gut schlafen.

In München dauerte der Umstieg ca. 90 min bis es weiter ging, dort wurde ich von Luis und seinem Vater freudig empfangen luden mein Rad und Gepäck in Ferdis Land Rover verladen hatten, fuhren wir die restlichen ca. 130km nach Toblach zum Campingplatz am See, schön und teuer 🙂

Nach dem Zeltaufbau ging’s in’s Dorf zum Einkaufen.

Jetzt haben wir lecker gegessen und trinken einen Guten Roten bei gutem Käse.

…heute keine nennenswerten Rad km.

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Oder Neisse Radweg Tag 9

Hendrik musste heute schon sehr früh aufstehen, denn sein Zug nach Greifswald ging bereits um 07:10h.
Christine und ich fuhren später, und so zerstreuten wir uns „in alle Winde“, schön war’s mal wieder.
Den Weg nach Greifswald bin ich dann auf eigener Achse gefahren, hab mir die Stadt ein wenig angesehen und Mittags den besten Fisch (Flunder mit Bratkartoffeln) gegessen und mir die Zeit vertrieben, mein Bus ging ja erst um 19:25h
59,43km

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Oder Neisse Radweg Tag 8

Für heute hatte ich mir einen Ruhetag verordnet, und daher bis 09:30h gut ausgeschlafen.

Überrascht wurde ich mit einem guten Frühstück, denn Christine die uns seit der Übernachtung an der Fähre begleitet, hatte schon Croissants, Brötchen, gekochte Eier, Marmelade  und Frischkäse eingekauft, (Frauen haben’s halt drauf) dazu ein guter Kaffee, und alles ist Top.

Wenn, ja wenn nicht diese bittere Erkenntnis bei mir aufgekommen wäre, dass Radreisen in dieser Form für mich wohl nicht mehr infrage kommen, denn das was Hendrik und auch Christine mit Muskelkraft bewerkstelligen, fällt mir trotz Unterstützung aufgrund mangelnder Fitness und Beweglichkeit recht schwer…………….abwarten 🙂

Während ich zum Duschen war haben sich Hendrik und Christine bereits auf den Weg zu einer Tagestour gemacht.

So ließen wir den Abend beim Klönen ausklingen.

0 km

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Oder Neisse Radweg Tag 7

Heute konnten wir ausschlafen, denn die Fähre nimmt ihren Betrieb erst um 11h auf. Trotzdem wurde für mich die Zeit recht knapp, da ich wieder zu viel getrödelt habe.

Erstaunlich war, daß plötzlich um kurz vor 11h sehr viele Radler zur Überfahrt auftauchten.

In Kremin angekommen setzen wir unsere Fahrt in Richtung Heringsdorf fort, landeten allerdings in Ahlbeck.

Diesen Ort hätte ich gerne einmal vor dem „Aufbau Ost“ gesehen, weil es hier anmutet wie in Monte Carlo – ein Ostseebad in Premiumausführung.

Weiter ging es über Heringsdorf, wo wir auf eine für mich entsetzliche Strecke mit vielen Höhen und Tiefen umgeleitet wurden.

Da ich heute große Lust auf Fisch hatte kam der Imbiss „Zum Rollmops“ gerade recht. Hier gab es zu einem „Fischgericht“ welches zumindest ein wenig nach Fisch schmeckte ein eisgekühltes alkoholfreies Erdinger Weißbier. An diesem komischen Fisch muß ich mir wohl lden Magen verdorben haben. Es ging mir dann nicht mehr so gut.

Danach passierten wir den 4km langen Campingplatz auf dem ich vor Jahren einmal übernachtet hatte.

Unser gestecktes ziel Freest zu erreichen haben wir daher verworfen und haben dann den Campingplatz Pommernland in Zinnowitz angefahren. Dieser Platz ist sehr gut und daher auch sehr gut besucht.

Km 67,51

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Oder Neisse Radweg Tag 6

Nach einer kalten Nacht (für Hendrik) auf dem Campingplatz in Löcknitz fahren wir zunächst einmal zum Einkauf zu diesem komischen Nettoladen mit Hund im Emblem und sorgen für Nachschub.

Der Radweg ist nun ein ständiges auf- und ab, man merkt dass man in Mecklenburg Vorpommern ist, da die Qualität des Weges eher dürftig ist (Sand, Kopfsteinpflaster usw.).

In einem Bushäuschen verzehrten wir unsere an Bord befindlichen Weintrauben und hatten den Eindruck in der wahrhaftigen „ehemaligen“ zu sein.

Einmal überholten wir noch unseren Zeltnachbarn mit dem selbstgebauten Kettcar-VW-Bus.

In Ueckermünde kamen wir rein zufällig an der mir sehr gut bekannten Strandhalle (dort hatte ich längere Zeit gearbeitet) vorbei. Hier hat sich z.T. einiges zum Guten verändert. Unter anderem Kioske etc. Dort aßen wir eine angebotene Erbsensuppe, die mit Erbsensuppe eigentlich wenig zu tun hatte. Das perverseste daran war die Menge an Bohnenkraut.

Hinter Ueckermünde fuhren wir dann durch das mir bekannte Moorgebiet, wo uns der erste wirklich Regenschauer der Fahrt überraschte. Von meiner Bodenplane umhüllt aßen wir Kirschen bis der Regen aufhörte.

Dieser Weg führt direkt zur Fähre nach Usedom in Kamp. Da es bereits 17h40 war hatte der Fährmann seinen Betrieb bereits eingestellt. Es war jedoch möglich direkt dort sein Zelt aufzubauen und zu übernachten.

Zunächst waren wir noch alleine, im Verlaufe des Abends kam doch noch Christine aus Berlin und die polnische Familie aus Breslau, die wir bereits in Löcknitz kennen gelernt hatten hinzu.

Wir verbrachten einen lauschigen Abend am Lagerfeuer, sehr gemütlich aber auch kühl und windig.

Km 84,47

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Oder Neisse Radweg Tag 5

Der gestrige Abend bei McDonald’s war recht aufschlussreich, weil während der zwei Stunden, die wir dort verbracht haben uns auffiel, dass komischerweise in der gesamten Zeit keine Frauen mit Schlabbergewändern und Kopftüchern und ansonsten auch keine männlichen Migranten dort zu sehen waren. Ohne politisch werden zu wollen möchte ich nur anmerken, dass meines Erachtens all den Menschen die vor Krieg und Bomben fliehen und um ihr eigenes Leben fürchten müssen Schutz und Hilfe zu gewähren ist. Was mir allerdings widerstrebt ist die unkontrollierte Zuwanderung von Wirtschaftsmigranten, die nicht einmal in irgendeiner Form registriert werden. So gesehen haben die ehemaligen DDR-Bürger ihren „Laden“ wohl im Griff.

Nach einer guten und kalten Nacht starteten wir um 9h30 einen neuen Fahrtag, der uns von der Oder weg führte und auch reichlich Höhenmeter bringen sollte. Obwohl immer wieder dunkle Wolken mit Regen drohten blieben wir verschont.

Für mich war der heutige Tag abwechslungsreicher als die Vortage an der Oder. Die vergangenen Tage erschienen mir langweiliger (nicht an der Neisse!). Ähnlich wie (zum Teil) entlang der Donau oder Elbe.

Einen kleinen Imbiss entlang der Strecke haben wir in der der Netto Filiale angegliederten Bäckerei in Gartz eingenommen. Nach etlichen weiteren Höhenmetern und Streckenkilometern erreichten wir den kleinen Ort Krackow. Mein Kaffeedurst zwang uns zu Einkehr in das Eiskaffee „Pinguin“. Jedem der diesen Ort durchfährt möchte ich an dieser Stelle dringend empfehlen dieses aufzusuchen. Lange ist es her ein so gutes Eis bekommen zu haben. Hendrik bestätigt das auch.

Da die letzten Tage für mich zumindest recht anstrengend waren fuhren wir den Campingplatz „Waldblick“ in Löcknitz an.

Hier bereiten wir nun gerade unter hohen Kiefern eine Spaghetti-Mahlzeit zu.

Km 78,8

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Oder Neisse Radweg Tag 4

Nach einer guten Nacht bereitet ich wie üblich um 7h meinen Kaffee zu.  In der Nacht hatte ich die Befürchtung, daß das Wetter umschlage, denn es regnete ein wenig. Am Morgen war dies zum Glück vergessen. Es war nur wesentlich kälter geworden.

Nach der Morgentoilette (Dusche) – Hendrik war inzwischen auch wach – bauten wir unsere Zelte ab und begaben uns zum vorgebuchten Frühstück und bezahlten.

Überrascht haben uns die günstigen Preise hier. Ein Campingplatz, den man ruhigen Gewissens empfehlen kann.

Und wieder ein Tag an dem wir zehn Minuten früher als am Vortag unterwegs waren.

Nach einer guten Stunde Fahrt durch die Oderauen, die mir persönlich ziemlich langweilig erscheinen fanden wir eine  Schutzhütte vor in der wir unsere gut gekühlte halbe Melone vom Vortag verspeisten. Viel zu sehen gab es unterwegs nicht. Ausnahme: eine Eisenbahnbrücke nach Polen, die offensichtlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt wird.

Mittagskehrten wir gegen 13h in Hohenwutzen im „Fuchsbau“ einkehrten. Hier gab es zu meiner großen Überraschung frische Heringe aus der Pfanne. Dazu Bratkartoffeln, Salat und ein kaltes alkoholfreies Weizenbier. Es war einfach köstlich!

Es ging dann über den Deich immer gerade aus bis Schwedt. Landschaftlich fiel nichts besonderes ins Auge.

In Schwedt bauten wir auf dem Zeltplatz des Wassersportclubs direkt an der Oder die Zelte auf.

Nun sitzen wir in Ruhe bei McDonald’s und laden nach dem Essen Tagesberichte hoch…

Km96,67

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Oder Neisse Radweg Tag 3

Der Abend auf dem Campingplatz Bresinchen bescherte uns einen wunderbaren Sternenhimmel, nachdem wir relativ spät die Zelte aufgebaut hatten.

Ich hatte eine ausgezeichnete Nacht – ausnahmsweise habe ich hervorragend geschlafen. Hendrik hatte noch etwas erzählt aber ich hatte schon nichts mehr mitbekommen.

Heute früh dann das übliche Prozedere. Ohne Kaffee geht bei mir ja nix, während Hendrik noch in seinem Zelt schlummerte.

Anschließend besuchte ich die sehr guten Duschen, baute das Zelt ab. Bevor wir den Platz verließen inspizierten wir noch den schönen am Campingplatz gelegenen See. In diesem See kann man Baden obwohl er von Anglern gerne genutzt wird. Hier gibt es unter anderem Großkarpfen bis zu einer Schwere von 40 Pfund.

Um 9h20 waren wir dann auf dem Track in Richtung Norden unterwegs.

In Eisenhüttenstadt suchten wir zunächst einmal einen Netto auf, um wieder Vorräte zu beschaffen. In der dort vorhandenen Bäckerei gab es leckere Bockwurst, Kaffee und so weiter.

Einige Kilometer flussabwärts passierten wir Frankfurt an der Oder, wo auch einige heftige Steigungen zu bewältigen waren. Dies machte uns wieder hungrig. So machten wir uns über die eben gekauften Zwetschken her. Einige Zeit später schlachteten wir eine kleine Wassermelone.

An einer Wegegabelung fiel uns eine ältere Frau auf, die mit einem uralten DDR Klapprad unterwegs war. Sie machte einen etwas desorientierten Eindruck und fragte uns, ob wir wüssten wo man hier übernachten könne. Sie wollte falls sie keine Übernachtung fände wieder zurück nach Berlin fahren. Vermutlich eine gute Idee.

Obwohl wir heute eine nicht so weite Strecke zurücklegen wollten,  erzählte mir Hendrik, daß der Camping platz nahe Küstrin „Fischerhof Schneider“ heisst. Dabei wurde mir klar- da gibt es Fisch.

Also waren mir die Kilometer fast egal, wenngleich mein Hintern wie Feuer brannte. Ein Umziehen in einen andere Hose brachte Linderung.

Auf dem sehr schönen (auch gut besuchten) Campingplatz angekommen, empfing uns ein sehr nettes junges Wirtsehepaar. Ich bekam meine heißgeliebte selbst geräucherte Forelle aus der Oder. Dazu ein eisgekühltes alkoholfreies Weizenbier. Lecker…

Der Hunger war gestillt, wir bauten unsere Zelte auf und sitzen nun gemütlich im Frühstücksraum um euch mitzuteilen was wir so schönes erleben.

Km 95

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Oder Neisse Radweg Tag 2

Wie angekündigt waren wir gestern Abend bereits um 20h in unseren Zelten verschwunden. Während ich um 6h30 bereits Kaffee trank schlief Hendrik noch seelenruhig aus.

Wir bauten ab, die Zelte waren einigermaßen trocken. Bereits um 9h30 waren wir dann auf der Strecke.

An dieser Stelle sollte gesagt werden, daß es sich bei dieser Tour bis dato um eine wirklich sehr gute Routenführung handelt. Auf unserem Tracklog hat Hendrik diverse Wegpunkte gesetzt, wo es sich lohnt Rast zu machen.

In Radlergaststätte, die nur 80m vom Weg entfernt lag haben wir zu Mittag gegessen. Nichts dolles, aber es war in Ordnung.

Durch die Wirtin erfuhren wir, daß der Radweg direkt durch den Fürst Pückler Park in Bad Muskau führt. Den Park haben wir uns dann (zu einem kleinen Teil) angesehen. Hier hat Fürst Pückler abgesehen vom Eis etwas für die Nachwelt hinterlassen.

Auf gut geführten Wegen machten wir heute – fast immer in Sichtweite der Neisse – richtig Kilometer.

Wir passierten unter anderem Forst in der Lausitz, die Stadt der kaputten Brücken (kaputt seit dem zweiten Weltkrieg). Man sah viel Neues (bzw. neu renoviertes), aber auch typische DDR-Plattenbauten und zum Teil große leerstehende Fabrikgebäude.

Weiter ging es über für den Polenmarkt bekannte Guben/Gubin nach Bresinchen, wo Hendrik bereits in der Vorbereitung einen Campingplatz ausfindig gemacht hatte, den wir anfuhren.

Zu unserem Erstaunen ist der Platz recht leer, obwohl die Ausstattung (Sanitärgebäude etc.) sehr gut ist.

Km 117,59

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Oder Neisse Radweg Tag1

Der Bus startete pünktlich um 22h am Worringer Platz in Düsseldorf. So fuhren wir über Essen, Dortmund, Halle an der Saale und Leipzig nach Dresden. Hier bekamen wir unseren Zug nach Zittau um 7h08, wo wir um 8h42 eintrafen.

Nach einem kurzen Einkauf bei Aldi begaben wir uns auf den Oder-Neisse Radweg.

Entlang der Neisse, die als Grenzfluss dient fielen uns die typischen Grenzpfähle auf. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und flüssig zu fahren. In einer Rasthütte am Wegesrand überkam uns dann doch die Müdigkeit und wir legten uns für eine Stunde auf die Bänke.

Danach ging es etwas ausgeruhter weiter nach Görlitz. Hier war es an der Zeit etwas zu essen und sich die sehr schöne pitoresque Altstadt anzusehen. Wir gönnten uns eine leckere Bratwurst mit Bauzner Senf. Gleich hinter Görlitz hatten wir eine sehr steile Kuppe zu überwinden, um später wieder in Flussnähe zu kommen.

Das Wetter war heute ideal zum Radeln – bis auf einen kurzen Regenschauer.

Allmählich kroch die Müdigkeit in uns hoch. So fuhren wir das Neisse -Camp kurz vor Rothenburg an. Nachdem die Zelte aufgebaut waren wurden Spaghetti gekocht und ich aß ein Brötchen, welches mir einen Schaden am Zahn zufügte. Da wir in der letzten Nacht und heute doch einiges geleistet haben  werden wir uns zeitig in die Zelte legen.

70km

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