Oder-Neiße-Radweg und Drauradweg

Kaum von der Alpentour zurück, laufen die letzten Vorbereitungen zur nächsten Tour, mit meinem Radlpartner Hendrik gehts am 05.08.16 um 22:00h per Fernbus nach Dresden, mit der DB weiter nach Zittau/Erzgebirge um den Oder-Neiße-Radweg zu befahren.

oder-neiße
Ursprünglich wollte ich ja entlang der polnischen Ostsee Richtung Russland, das Visum soll 205,00€ kosten, ist es mir nicht wert, statt dessen werde ich mit Ferdi und seinem Sohn Luis den Drauradweg von Toblach nach Maribor unter die Räder nehmen.

drau

Ich komme am 15.08. um 08:30h von Usedom zurück, und nehme bereits am gleichen Abend um 22:45 den Fernbus nach Innsbruck. Von dort geht’s mit der Bahn nach Toblach.

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ALPENTOUR die 4. Tag 13

Wie vermutet, hab ich in dieser Nacht kein Auge zu gemacht, und wecke pünktlich um 05:00h meine Freunde durch wackeln am Zeltgestänge, vernehme ein leises mmmh, bevor der Reißverschluss aufgeht.

Es ist kein Geräusch vernehmbar, unsere Räder sind fertig gepackt, und erst auf der Straße begrüßen wir uns, und ich bringe das Navi an.

So rollen wir bereits vor 06:00h über Macesine und Bardolino in Richtung Verona.

Viele RR-Fahrer -hunderte- kamen uns entgegen, winkten und jubelten uns lautstark zu, es handelte sich wohl um eine Veranstaltung.

Bei einer Kaffeebar kehrten wir ein und gönnten uns einen Latte Macciato und ein Croissant.

Was mich erstaunte, war, dass es auf dem Weg nach Verona doch einige Hm zu bewältigen waren. In einem Vorort suchten wir noch eine Tankstelle auf, nicht zuletzt auch wegen der Toilette.

Hier beschrieb man uns den direkten Weg nach Verona der auf einem gut ausgebauten Radweg verlief.

Verona hat einen großen Bahnhof, wo sich sehr viele Reisende auch mit vielen Fahrrädern versammelt hatten. Dem Rat der netten Mitarbeiterin unseres CP’s folgend, suchten Petra und ich nach dem Schalter der DB (hier sollen die Tickets ca. 20€ billiger sein, stimmt) während Ferdi auf unsere Räder achtete.

Die Mitarbeiterin sprach recht gut deutsch, teilte uns aber mit, dass es mit unseren Rädern für den von uns favorisierten Zug nichts wird, vor morgen oder übermorgen, der Andrang war groß.

Aber sie hatte eine Alternative, über Brennero (10 Fahrräder-frühzeitig da sein) mit der italienischen Bahn, weiter mit der ÖBB über Innsbruck, Kufstein (umsteigen), Rosenheim (umsteigen) nach München zu fahren, Ankunft in München 21:15h.

Petra und Ferdi erreichten hier ihren Zug nach Donauwörth um 22:00h, ein alkoholfreies Weizen zum Abschied ging aber noch. 🙂

Das heißt mein für 20:30h gebuchter Fernbus ist weg, nächste Möglichkeit 23:20h, Ankunft Düsseldorf Sonntag 09:10h.

Negativ wirkte sich aus, dass wenn man mit Fahrrad Fernbus fährt, steigt man quasi als letzter ein, wenn das Rad am Bus hängt und bekommt gerade noch den Platz der frei ist, in meinem Fall vor der Toilette, wenig Platz und Gestank vom Feinsten, ekelhaft 🙁

Trotzdem bin ich zwar erschöpft, aber gut zu Hause gelandet, nächste Woche geht’s weiter 🙂

76,43 km

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ALPENTOUR die 4. Tag 12

Mit meinen neuen Freunden wollen wir heute einen ausgedehnten  Strandtag einlegen und einen Ausflug nach Malcesine (der aus meiner Sicht schönste Ort am Gardasee) zu machen und Bummeln 🙂

Im CP Restaurant gönne ich mir eine große Portion Rindercarpaccio mit Parmesan und Rucola……….mmmmmhhh lecker.

Weil sich für Ferdi und Petra der Urlaub dem Ende neigt, beschließe ich die Beiden morgen nach Verona zu begleiten, um von dort mit dem Zug die Heimreise anzutreten.

Um die ca. 70 km zu bewältigen (eine kleine Panne mit eingeplant) um den von uns favorisierten Zug zu erreichen, müssen wir um 05:00h aufstehen, Ferdi „nordet“ seine Petra in der Form ein, dass er in der Frühe keinen Mucks hören will, um niemanden auf dem CP zu stören.

Weil ich erfahrungsgemäß vor solchen Aktionen ohnehin schlecht oder gar nicht schlafe, übernehme ich den Weckdienst.

13,66 km

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ALPENTOUR die 4. Tag 11

Auch wenn wir heute etwas länger schlafen wollten, hat das nicht so recht geklappt, und bauen unsere Zelte ab, die Absprachen laufen so gut ab als wären wir schon häufiger gemeinsam unterwegs gewesen.

Wir trödeln, müssen jedoch noch einige Hm machen und werden -weiß der Geier woher der Track stammt- wie in einem Irrgarten durch Obstplantagen rund um Torbole geführt.

Von einem einheimischen Radler bekommen wir den Hinweis zum „Ausgang“ nachdem wir bemerkten, dass wir hier schon mal talwärts vorbei gekommen sind und erreichen in Navene am Gardasee den Terrassenförmig angelegten schönen CP Alpino mit guter und günstiger Restauration, Super!

39,42 km

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ALPENTOUR die 4. Tag 10

Petra und Ferdi, meine neuen Bekannten bauten zur etwa gleichen Zeit wie ich ab und wir verabschiedeten uns mit den Worten vllt. Trifft man sich ja unterwegs mal.

Nach ca. einer Stunde hörte ich Ferdi, das hab ich mir gedacht, dass Du hier bist, wir waren noch einkaufen (die Beiden waren flott unterwegs) und Petra wollte noch heute in den Lago di Garda springen, eine richtige „Wasserratte“ 🙂

Doch nur eine halbe Stunde später traf ich beide wieder unter einer Schatten spendenden Baumgruppe mit Tischen und Bänken beim Frühstück. Prompt folgte die Einladung mich dazu zu gesellen um den tollen Käse, Melone usw. zu genießen.

Und so radelten wir gemeinsam über Trento in Richtung Gardasee wo es nochmal einige Hm zu bewältigen galt, doch bald wurde uns klar, dass wir den Gardasee heute nicht mehr erreichen und auch noch einen CP zu bekommen. Da hieß es Ausschau nach einem wilden Platz zu halten, denn es dämmerte bereits, als uns der liebe Gott einen am Weg liegenden schönen CP mit Pool in Mori bescherte, da checkten wir ein.

Und während Ferdi und ich unsere Zelte aufbauten, vergnügte sich Petra in Ihrem Element………..im Pool.

Ganz schön erschöpft wurde es eine ruhige Nacht.

86,53

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ALPENTOUR die 4. Tag 9

Ich verlasse den CP VCA sehr zum Bedauern des sehr netten Besitzers Ossi (ein Südtiroler Bauer mit CP, Obst und Weinbau (saugut), keiner aus der Ehemaligen :-)), der heißt so, keltert einen verdammt guten Rotwein und macht Mittwoch Abends immer Grillabend u.a. mit den besten Spare Rips.

Mein Weg führt in der Gluthitze ohne Schatten, bis zu einer Ausnahme, hier stand eine Bank mit Tisch unter einem kleinen Bäumchen wo ein Schweizer Ehepaar gerade Rast machte und mir auch ein Brötchen und Käse anbot, über Meran und Bozen immer auf der einen Seite die Etsch auf der anderen Apfelplantagen ohne Ende.

Es lief gut, nur weit und breit kein CP, daher fahre ich den Treff „BIKER“ an, zum einen wegen eines Kaffee’s zum anderen der Frage „wo ist hier der nächste CP“ , denn Tante Google warf in der Gegend nichts aus.

Zunächst war der netten italienisch sprechenden Bedienung nichts bekannt, doch nach Rücksprache mit einem Gast, der des Deutschen mächtig war, erklärte man mir nach einem Telefonat den Weg ca. 10 km zurück zum CP Obstgarten in Kurtatsch.

Aufgrund der nun bekannten Adresse führte mich mein Navi auch problemlos dort hin.

Der sehr schön gelegene CP war knallvoll, doch für mich wurde noch ein Plätzchen mit netten Nachbarn gefunden.

Nachdem ich meine „Villa“ aufgebaut und mich geduscht hatte, (es war heute mit 33-36° sehr heiß) fuhr ich zu der um die Ecke liegenden Pizzeria. Hier saßen bereits meine Nachbarn, ein wie sich herausstellte ganz reizendes Paar Petra und Ferdi aus BaWü und baten mich gleich, mich dazuzusetzen.

Nach einem sehr guten Essen, einigen alkoholfreien Weißbier und Aperol gespritzt wurde es ein sehr schöner Abend mit vielen interessanten Geschichten…………………..das hat Spaß gemacht, toll.

88,71 km

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ALPENTOUR die 4. Tag 8

Heute Ruhetag!

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ALPENTOUR die 4. Tag 7

Letzte Nacht hatte ich schon die Befürchtung weg zu fliegen, starker böiger Wind und 4°. Da machte sich mein neuer Daunen Schlafsack echt gut.

Gegen 10:00h sitze ich wieder auf dem Rad und finde nach einem kurzen Verfahrer den Radweg in Richtung Meran. In dem kleinen Örtchen Mals lädt mich das Hotel-Cafe Gerda zum Verweilen ein.

Ich war hungrig und bekam eine große und sehr gute Portion Spaghetti Bolognese mit Parmesan, sehr, sehr lecker.

So gut gestärkt ging es weiter überwiegend talwärts entlang der Etsch.

Je dichter man an Meran kam, umso mehr Apfelplantagen säumten den Weg, ich sah dass die Äpfel noch nicht reif sind, und klauen tut man ja auch nicht 🙂

Doch plötzlich lese  ich an einem Wagen Self Service, hier konnte man frischen Apfelsaft für 0,50€ trinken und Äpfel für 0,30€ kaufen, was ich auch tat.

Etliche km und Stunden weiter lud eine schöne Radlerbar zum Verweilen und einem alkoholfreien Weißbier ein, kein Wunder bei 33 bis 36 Grad.

Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass der nächste CP nach 2 km kommt, der übernächste nach 15 km in Algund sei.

Dort angekommen treffe ich den Weltreiseradler Marc der seit 5 1/2 Jahren unterwegs ist, wir haben uns gut unterhalten und Story’s erzählt, war sehr nett.

Ich erreiche den CP Via Claudia Augusta, der ist zwar belegt, doch für mich findet sich bisher immer noch ein Plätzchen.

78,8 km (kein Wunder, fast nur bergab :-))

PS. Heute lege ich eine Pause mit einem Besuch im Schwimmbad ein, ist im Preis inbegriffen 🙂

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ALPENTOUR die 4. Tag 6

 

Ich verlasse den schönen CP Biberhof….wäre nur die Wirtin nicht so unfreundlich 🙁 Man könnte den Eindruck haben, die haben’s nicht nötig.

Nachdem ich gestern immer wieder vergeblich versucht hatte den Shuttle Bus Service der mich über den Fernpass bringen sollte zu erreichen, fahre ich zum Haltepunkt, in der Hoffnung mitgenommen zu werden. Der Bus kam zwar pünktlich, aber ohne Anhänger, so konnte ich nur mein Gepäck zum Restaurant Fernsteinsee befördern lassen, den Rest musste ich selbst machen.

Ich Trottel hatte dabei nicht überlegt, dass sich mein Akku  in der Gepäckträgertasche befindet, und mich den Pass mit „Schmalz““ selbst hochquälen musste.

Es war allerdings nicht nur Quälerei, denn es war Samstag, und die Autos fuhren wie an der Perlenschnur aufgezogen auf der engen Passstraße mit 20cm Abstand an mir vorbei.

Nachdem ich das Gepäck wieder auf’s Rad gepackt hatte, machte ich mich durch schöne Landschaften auf nach Landeck, wo ich um 16:00h gerade noch den letzten Postbus nach Nauders erwischte.

Hier herrschte mächtig Betrieb für die Vorbereitungen für die am Sonntag durchfahrenden Alpencross Teilnehmer.

Der nächste CP kommt nach 4km erklärte mir eine RR-Fahrerin, Pustekuchen, nach 8 km noch kein CP in Sicht.

Nun hatte ich die Höhe erklommen und dachte am Reschensee wird’s wohl einen geben…………hätte es auch, doch die Straße dort hin war wegen einer Lauf-Veranstaltung mit 100erten Teilnehmern gesperrt.

Also, zurück zur Hauptstraße, durch einen für Fahrräder gesperrten Tunnel nach St.Valentin wo ich auf dem ausgebuchten CP Thoni (die Dame hatte wohl Mitleid) noch ein Plätzchen bekam.

88,71 km

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ALPENTOUR die 4. Tag 5

Es regnet mit ganz wenigen Ausnahmen unaufhörlich, doch ich lasse mich davon nicht beirren, nehme im CP-Restaurant ein gutes Frühstück ein, baue ab und mache mich weiter auf die Reise über Füssen, Reutte/Tirol, und Lermoos nach Biberwier, ab hier geht ein Shuttle Bus über den gefürchteten Fernpass. Auf dem schönen CP Biberhof unterhalb der Sonnenspitze, unweit der Zugspitze die man leider im Moment nicht sehen kann weil alles wolkenverhangen ist weil’s na, erraten? Es regnet 🙁

Unterwegs hatte ich etwas Proviant gebunkert, so dass mein Abendbrot spärlich aber ausreichend war, die nötige „Bettschwere“ holte ich mir mit 2 Weizenbier, die reichen bei mir locker aus 🙂

Gefahrene km kann ich erst später sagen, vergessen zu loggen.

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